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Der Hamburger Hafen
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Hamburgs Anfang zum Welthafen

Ansicht von Hamburg im 17. Jahrhundert

Blick vom Stintfang auf die Museumsschiffe - am Johannes-Bollwerk

Hafen - Museumsschiff Cap San Diego - an der Überseebrücke

City-Hafen am Baumwall mit Blick auf altes Feuerschiff (Gastronomie)

Blick auf die St. Pauli Landungsbrücken /Werft Blohm und Voss

Mississippi Queen an den St. Pauli Landungsbrücken

Schnelle Hafenfähre z.B. Richtung Finkenwerder

Ankommendes Containerschiff wird von Schleppern übernommen

Köhlbrandbrücke - Länge 3,6 Km, Durchfahrtshöhe 54 Meter

Alter Elbtunnel - St. Pauli Landungsbrücken

Ausdocken bei Blohm und Voss, aus Dock 17 - eines der Großen der Welt

Zu Besuch am HafenCity-Anleger (zukünftiger Terminal)

Hafenbetrieb - Fähre und auslaufendes Passagierschiff

Hafengeburtstag - Blick auf die St. Pauli Landungsbrücken

Historisches Dampfschiff "SCHAARHÖRN" von 1908

Der russ. Großsegler "KRUSENSTERN", (ehemals deutsche Padua)

Kurs auf Hamburg zum Hafengeburtstag

Russ. Großsegler "SEDOW" (deutsche Magdalene VinnenII) gr. Vollschiff

Mehr geht nicht im City-Hafen zum Geburtstag

Hist. Segler (Museumshafen Övelgönne) vor der russ. "MIR"

Hafengeburtstag an den St. Pauli Landungsbrücken

Schlepper Aufstellung zum Ballet

Hafenblick, u.a. auf dem Eisbrecher "WAL"

Der polnische Großsegler "DAR MLODZIEZY"


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Konvoischiffe auf der Elbe 1680 - Museum für Hamb.-Geschichte (Org.)

Hafenansicht ca. 17./18. Jahrhundert

Blick auf den City-Hafen am Baumwall

Museumsschiff Rickmer Rickmers - St. Pauli Landungsbrücken

Johannes-Bollwerk - Blick auf die neue Skyline am Hafen

St. Pauli Landungsbrücken

"MS Hamburg" auf großer Hafenrundfahrt

Eurogate - Containerterminal /Containerbrücken

Schlepper rangieren Containerschiff - Fähre Richtung Finkenwerder

Container-Terminal "Tollerort"

Alter Elbtunnel 426,5 Meter lang und 24 Meter unter der Elbe

Ausdocken bei Blohm und Voss - Dock 17 -

Hafenbetrieb - Lotsenhaus für Hafen und Elbe

Auf zur Abendfahrt - Bootsparty

Blick Richtung Johannes Bollwerk, aus eine der alten HADAG-Fähren

Zu Besuch ist der 100 Jahre alte Raddampfer "FREYA"

Der russische Großsegler /Windjammer "KRUSENSTERN"

Besuch zum Hafengeburtstag

Traumschiff; die "SEA CLOUD" ist eine wahre Königin der Meere

Unterschiedliche Generationen im City-Hafen

Die russ. "MIR" gilt zur Zeit als der schnellste Großsegler

St. Pauli Landungsbrücken mit Blick auf das Traumschiff "DELPHIN"

Das Schlepperballet - die "Tanzenden Schlepper"

Blick auf Elbe und Dock 17 - Traumschiff eingedockt

Queen Mary 2 - während der Auslaufparade

Von einem Anlandeplatz zum Seehafen

Der Hamburger Hafen ist ein offener Tidehafen. Ein Fünftel seiner Fläche von
ca. 7235 Hektar ist heute als Freihafen ausgewiesen, ausgehend durch das angebliche Barbarossa-Priveleg das der Schauenburger Graf Adolf III. vom
Kaiser am 7.05.1189 erhalten haben soll (u.a. Zollfreiheit der Hamburger Schiffe auf der Elbe bis zur Nordsee). Dieses Datum wird zum Anlass des jährlichen Hafengeburtstages (Volksfest) genommen. Durch einen Beschluß des Senats
aus dem Dezember 2009 wird die Freihafenzone jedoch zum 1.01.2013 aufgehoben.

Der Hamburger Hafen hat sich im Laufe seines Bestehens von einer ersten Schiffsanlegestelle im 9. Jahrhundert, an einem Bille-Mündungsarm (Reichenstraßenfleet) südlich der Hammaburg, über das im Mittelalter errichtete Hafenzentrum am Alsterhafen (Nikolaifleet), über die vergrößerte Schiffsreede als Binnenhafen vor dem Alsterhafen (entstanden durch die neue Stadt-Befestigung anfang des 17. Jahrhundert), bedingt durch immer größer werdende Schiffe und Ausweitung des Warenhandels, im weiteren Verlauf über dem Niederhafen räumlich in und an die Elbe verlagert.

Um 1186/87 begann der Schauenburger Graf Adolf III., sein Standbild steht auf der Trostbrücke, mit dem Bau der gräflichen Siedlung (1. Neustadt). Die Alsterschleife, alter Alsterlauf - dem heutigen Nikolaifleet, erfüllte alle Voraussetzungen um hier eine neue Hafenstadt entstehen zu lassen, ausgestattet mit der Barbarossa-Urkunde, vom 7. Mai 1189, mit umfangreichen Handels- und Zollprivilegien für Elbe und Freihafen - durch Kaiser Friedrich I.. Die Echtheit wird stark angezweifelt, egal - Tatsache ist das Hamburg, mit dem Aufbau seiner gräflichen Neustadt, ein europäisches Hafen- und Handelszentrum wurde. An der Alsterschleife bis hin zur Einmündung der Alster in die Elbe, entwickelte sich Hamburgs neues Hafenzentrum.

Das Hafennutzungsgebiet zieht sich heute vom Holzhafen in der Billwerder Bucht und der Peute in Veddel im Osten bis nach Finkenwerder im Westen, vom Zollkanal - der Speicherstadt, den St. Pauli-Landungsbrücken und dem Altonaer Fischereihafen im Norden bis zu den Hafenbecken in Harburg im Süden. Er nimmt knapp ein Zehntel der Fläche der Stadt ein und belegt oder berührt insgesamt vierzehn Stadtteile.

Der St. Pauli-Elbtunnel (1911 eröffnet) - in Abgrenzung zum seit 1975 bestehenden Neuen Elbtunnel "Alter Elbtunnel" genannt - unterquert er die Elbe
in einer Tiefe von 24 Metern auf einer Länge von 426,5 Metern und verbindet mit zwei Tunnelröhren die nördliche Hafenkante, Nordeingang bei den St. Pauli-Landungsbrücken, mit der Elbinsel Steinwerder (Südeingang). Er wird als öffentlicher Verkehrsweg, sowohl von Fußgängern und Radfahrern sowie eingeschränkt von Kraftfahrzeugen, genutzt. Er galt bei seiner Eröffnung als technische Sensation und steht seit 2003 unter Denkmalschutz (.....mit dem Titel Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland ausgezeichnet).

Neben dem seit Jahrhunderten immer weiter gestiegenen Warenumschlag hat auch die gewerbliche Verarbeitung, Lagerung und Veredelung im Hafen eine große Bedeutung - überwiegend von importierten Gütern wie zum Beispiel Rohkaffee und Produkte der Mineralölindustrie. Seit den 1970er Jahren bestimmen Containerschiffe und stark automatisierter Umschlag das Bild. 1968 begann mit der Aufstellung der ersten Containerbrücke am Burchardkai der Ausbau Waltershofs zum Containerterminal.

Mit dem Bau der Köhlbrandbrücke (1974), der Kattwyk-Hubbrücke (1973) für die Hafenbahn (seit 1866) und des neuen Elbtunnels (1975) wurden die logistischen Voraussetzungen für den wachsenden Transportbedarf geschaffen. Es folgten 1977 der Container- Terminal Tollerort, 1999 der Eurogat Container Terminal Hamburg am Predöhlkai in Waltershof, 2003 wurde das lang geplante Containerterminal Altenwerder in Betrieb genommen. Aber auch für Stückgut, der nicht in Container verpakt werden kann, wird der Hafen seiner Bedeutung gerecht. Mehr als 10.000 Schiffe kommen jährlich in den Hamburger Hafen.

Er ist der größte Seehafen in Deutschland und nach den Häfen von Rotterdam
und Antwerpen, der drittgrößte in Europa. Der Hafen liegt an der Unterelbe, etwa hundert Kilometer von der Mündung der Elbe (Nordsee) entfernt und gilt dennoch als Seehafen, da er von Seeschiffen bis zu einem Tiefgang von fünfzehn Metern angelaufen werden kann.

Ein weiterer wirtschaftlicher Faktor sind die seit einigen Jahren steigenden jährlichen Anlaufzahlen von Kreutzfahrtschiffen.

"Der Heimathafen der Kreuzschifffahrt ist der Hamburger Hafen"
lt. Albert Ballin Ende des 19. Jahrhundert

Hamburg hat als Ausgangs- und Zielhafen für Kreuzfahrtschiffe eine lange Tradition, für das Jahr 2012 wird mit ca. 130 Schiffsbewegungen gerechnet. Bei den jährlichen "Hamburg Cruise Days" wird der Hafen zur Bühne für die Luxus-Kreuzfahrtschiffe. Der Tuorismus in Hamburg wird stark durch den Hafen - positiv - beeinflußt, das zeigen die steigenden Übernachtungszahlen.

Hafengeburtstag; am Wochenende um den 7. Mai (Überseetag) wird in Hamburg die jährliche Wiederkehr der historischen Hafengründung mit dem Freibrief vom
7. Mai 1189 des Kaisers Friedrich Barbarossas 3 Tage lang gefeiert. Das wohl weltweit größte Hafenfest beginnt mit einer Einlaufparade unter Beteiligung der größten Windjammern und Traumschiffen verschiener Nationalitäten, Schiffe aus Nah und Fern - mit Besichtigung und Mitfahrgelegenheiten, mehreren Live-Bühnen und diverse Lokalitäten /Stände sorgen für Unterhaltung und das leibliche Wohl, Veranstaltungen (z.B. auf dem Wasser, in der Luft und mit Feuerwerk, dem traditionellen Schlepperballet uvm.) 3 Tage lang am laufenden Band, das Fest endet am 3. Tag mit der Auslaufparade.





"Queen Mary 2" = Hamburgs Liebling =
am Hamburger Cruise Center /HafenCity



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 Queen Mary 2
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